Blog über Carl Huter´s Original-Menschenkenntnis & Kallsiophie, nichtakademisch, im aktuellen Kontext.

Mittwoch, 1. Februar 2017

SCHWEIZ: INTERVIEW MIT CHRISTOPH BLOCHER - PERSONENFREIZÜGIGKEIT, TRUMP. EIN EUROPA DER VATERLÄNDER. (HELIODA1)

Interview mit Christoph Blocher
«Der Bundesrat hat noch neun Tage»

INTERVIEW von Michael Schoenenberger, Simon Gemperli
Wie weiter mit der Volksinitiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit? SVP-Stratege Christoph Blocher nimmt im NZZ-Interview Stellung. 
Und er sagt, was er von Donald Trumps Politik hält.


«Die Europäer haben die Verteidigung weitgehend den Amerikanern überlassen. Ein massives Engagement der europäischen Staaten für die Verteidigung ist dringend nötig», sagt SVP-Stratege Christoph Blocher. (Bild: Dominic Steinmann / NZZ)

«Die Europäer haben die Verteidigung weitgehend den Amerikanern überlassen. Ein massives Engagement der europäischen Staaten für die Verteidigung ist dringend nötig», sagt SVP-Stratege Christoph Blocher. (Bild: Dominic Steinmann / NZZ)





[SUMMARY / ZUSAMMENFASSUNG]

Christoph Blocher äussert sich im Interview über den neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump

Auf die Frage von Michael Schoenenberger und Simon Gemperli , ob Europa heute angesichts der Entwicklungen in Amerika nicht stärker zusammenstehen müsste, sagt Blocher: 

«Darum gibt es ja die Nato. Aber ohne Armeen nützt sie nichts. (. . .) Trumps Taktik ist es, den Knebel verdammt weit zu werfen, damit er dann stückweise nachgeben kann . . .» 

Blocher äussert sich im Gespräch im Weiteren über protektionistische Wirtschaftspolitik, über populistische Parteien in Europa, über die geplante Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit. 

Und er sagt, die beste und wahrscheinlichste Variante sei, dass die EU langsam wieder aufbreche und die Nationalstaaten mehr Bewegungsraum erhielten. 

«Meines Erachtens wäre ein Europa richtig, wie es de Gaulle propagiert hatte: ein Europa der Vaterländer.»




Herr Blocher, sollte das Referendum gegen die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zustande kommen, würde die SVP dann an der Seite der Referendumsführer kämpfen?

Diese Umsetzung ist eine Nichtumsetzung des Zuwanderungsartikels der Bundesverfassung. Warum stellen Sie diese Frage?

Weil das Referendum gegen jenen Gesetzestext ergriffen worden ist, den Sie ablehnen.

Die SVP will, dass die Verfassung durchgesetzt wird. Weder ein Ja noch ein Nein zu diesem «Nichtdurchsetzungsgesetz» gewährleistet dies. Mit einem Referendum wird das Volk erneut in die Irre geführt.

Sollte das Referendum abgelehnt werden, wäre ja jene Umsetzung, die Sie nicht wollen, vom Volk sanktioniert.

Bei einer Ablehnung würde der heutige Zustand gelten, den der Bundesrat und das Parlament gemäss Verfassung ändern müssen! Ob mit oder ohne dieses Gesetz, die masslose Zuwanderung bleibt.

Die SVP will die Personenfreizügigkeit beerdigen. Wie wird die SVP bezüglich einer Volksinitiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit konkret vorgehen?

Volk und Stände haben die Personenfreizügigkeit verfassungsmässig am 9. Februar 2014 abgelehnt, denn der beschlossene Artikel 121a ist das Gegenteil der Personenfreizügigkeit. Dies hat auch der Bundesrat vor der Abstimmung stets betont. Das Volk wollte dies so.

Einspruch: Die Kündigung der Personenfreizügigkeit steht nicht im Verfassungstext.

Das ist auch nicht nötig. Der Verfassungstext verlangt die Kontrolle der Einwanderung und sagt detailliert, wie dies geschehen soll. Er gibt Bundesrat und Parlament bis zum 9. Februar 2017 Zeit, um dies durch Verhandlungen mit der EU zu bewerkstelligen. Die Verfassung sagt, wenn das nicht gelingt, hat der Bundesrat die Verfassung durch Verordnung zu erfüllen. Der Bundesrat hat also jetzt noch neun Tage, um dies zu tun. Ob er dies mit oder ohne Kündigung tut, ist ihm überlassen. Eines lässt die Verfassung ganz sicher nicht zu: die Personenfreizügigkeit weiterzuführen. Genau dies aber hat die Parlamentsmehrheit getan.

Tatsache ist, dass die Kündigung der Personenfreizügigkeit kein Verfassungsauftrag ist. Wann und wie werden Sie also die Volksinitiative lancieren?

Die Kündigung internationaler Verträge ist Sache des Bundesrates. Die SVP muss eine Lösung finden, die auch bösartige Volksverächter nicht so leicht umgehen können. Darum: Eine Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens, des FZA, alleine genügt nicht. Sonst kommen die Schlaumeier wieder und sagen, dass nur die Kündigung vorgesehen sei. Aber nicht, dass keine anderen Verträge mit gleicher Stossrichtung abgeschlossen werden können.

Und was heisst das nun?

Auch für die glühendsten Vertreter des Freihandels kann die Personenfreizügigkeit nie funktionieren. Das hält der massgebende Ökonom Milton Friedman, Nobelpreisträger und ausgesprochener Befürworter des Freihandels, allgemeingültig fest. Vielleicht ginge es, wenn man den Sozialstaat ganz abschaffen würde. Darum: In allen westlichen Staaten, sei es in den USA, England oder Frankreich, ist die Personenfreizügigkeit das Problem schlechthin. Trump, Brexit, Le Pen, Wilders, AfD oder Beppe Grillo wären ohne Personenfreizügigkeit nie möglich geworden. Eine Variante ist, dass die Bundesverfassung ein FZA oder die Personenfreizügigkeit generell untersagt.

Dann müssten Sie die Personenfreizügigkeit genau definieren.

Genau. Machen wir es! Die Personenfreizügigkeit gibt einem Ausländer den Rechtsanspruch, in unserem Staat Arbeit zu suchen, ohne Bewilligung zu arbeiten, zu diesem Zweck hier zu wohnen, die Familie nachzuziehen und auch nach der Beschäftigung hier zu bleiben und in Hinsicht auf Arbeitsbedingungen, Sozialleistungen und anderes mehr gleich behandelt zu werden wie die schweizerischen Staatsangehörigen. Bei totaler Personenfreizügigkeit gilt dies auch für die Niederlassungsfreiheit für andere Personengruppen und Firmen.

Wie lautete denn ein Verfassungstext konkret?

Das werden Sie dann sehen, wenn er vorliegt. Im Text ist sicher ein generelles Verbot, solche FZA abzuschliessen.

Gäbe es andere Wege als diesen?

Möglich wäre eine Vorschrift, dass Ausländer, die keine Bewilligung haben, sich nur für drei Monate in der Schweiz aufhalten dürfen. Das ermöglicht dann wieder eine eigenständige Kontrolle.

Und weitere Varianten?

Denkbar wäre ein generelles verfassungsmässiges Verbot für Verträge, die die Unabhängigkeit und die Handlungsfreiheit der Schweiz in der Zukunft beeinträchtigen unter Einschluss von FZA. Das verhinderte dann auch das geplante Rahmenabkommen mit institutioneller Bindung. Früher war dies selbstverständlich.

«Eine Kündigung des Personenfreizügigkeitsabkommens genügt nicht. Es braucht 
ein generelles Verbot.»

Die dritte Variante ist kaum praktikabel. Was passiert dann mit den bestehenden Bilateralen I und II? Welche müsste man kündigen, welche nicht?

Ausser dem FZA sehe ich im Moment keinen zu kündigenden Vertrag.

Auch die Auns hat eine Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit angesagt. Sie sagten schon, dass es keinen Sinn habe, zwei Initiativen parallel zu lancieren. Wer wird den Lead übernehmen, Auns oder SVP?

Wer am Ende die Volksinitiative lanciert und wer unterstützt, ist mir einerlei.

Wann wird die Volksinitiative lanciert?

Wir rechnen im Sommer oder Herbst dieses Jahres. Die Vorarbeiten macht eine Arbeitsgruppe mit Vertretern der SVP und der Auns. Die SVP-Delegiertenversammlung wird voraussichtlich im Juni dieses Jahres entscheiden.

Herr Blocher, Sie werden von Bloomberg und anderen Medien mit Donald Trump verglichen. Der neue amerikanische Präsident will Mauern gegen die Zuwanderung bauen, den Freihandel stoppen, Infrastrukturprogramme lostreten und bezeichnet die Nato als obsolet. Wie sympathisch ist Ihnen diese Politik?

Bloomberg hat mich nicht wegen dieses Programms mit Trump verglichen. Sie sehen Parallelen, weil Trump und ich beide Unternehmer sind und beide sehr vermögend seien. Bei tüchtigen Unternehmern muss dies ja so sein. Ich glaube, dass seine Industriepolitik nicht erfolgreich sein wird. Allerdings: Wie Trump wirklich denkt, was er wirklich will und was er tut, bleibt weitgehend noch verborgen.

Immerhin hat er in seinen ersten Amtstagen schon ziemlich viele konkrete Dekrete unterzeichnet. Nehmen wir nur die Mauer zu Mexiko, die er bauen will.

Die Mauer ist ein Schutz gegen illegale Einwanderung. Ob es mit der Mauer funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Immerhin scheint hier ein Politiker gewählt worden zu sein, der sich auch nach den Wahlen noch an seine Wahlversprechen erinnert!

Amerika garantierte während siebzig Jahren die Sicherheit Europas. Nun droht die schützende Hand wegzufallen. Gezwungenermassen wird die Kooperation in Europa nun wichtiger. Einverstanden?

Ein massives, bis heute vernachlässigtes Engagement der europäischen Staaten für die Verteidigung ist dringend nötig. Die Europäer haben die Verteidigung in den letzten Jahren weitgehend den USA überlassen und ihre eigenen Armeen verludern lassen. Allerdings ist Trump entgegenzuhalten: Die USA wollten dies auch so. Das gab den USA die Vor- oder gar Alleinherrschaft in der Nato, denn wer zahlt, befiehlt! Die europäischen Partner liessen sich das gefallen und investierten zu wenig in ihre Armeen. Übrigens: auch die Schweiz.

Noch einmal: Dann müsste Europa heute stärker zusammenstehen, nicht?

Darum gibt es ja die Nato. Aber ohne Armeen nützt sie nichts. Die europäischen Staaten müssen endlich ihre eigenen Armeen in Ordnung bringen. Doch wie weit Amerika geht, ist offen: Trumps Taktik ist es, den Knebel verdammt weit zu werfen, damit er dann stückweise nachgeben kann . . .

. . . was ja auch immer Ihre Taktik war.

Sicherlich, ja. Wer sehr hohe Verhandlungsziele setzt, kann zurückweichen, und der Gegner hat erst noch Freude. Ich kann aber gut verstehen, dass Trump hier Druck auf die Nato-Partner macht.

Die Schweiz profitierte natürlich auch von der «Pax Americana». Inwiefern ist unser Land als sicherheitspolitischer Trittbrettfahrer jetzt gefordert?

Die Schweiz ist nicht Trittbrettfahrerin. Ihr Beitrag ist ihre dauernd bewaffnete Neutralität. Sie muss sich selbst verteidigen können. Das hat auch sie vernachlässigt.

Seit langer Zeit liegen die Geschicke der Schweizer Armee in SVP-Händen. Es ist Ihre Partei, welche das Verteidigungsdepartement innehat. Was macht die SVP falsch?

Dass die SVP-Bundesräte dem Abbau der Landesverteidigung nicht genug Widerstand entgegensetzen! Auch das über Jahre hinweg kleingläubige, geradezu pubertäre internationale Denken führte zum Abbau der Schweizer Armee. Ueli Maurer hat diesen Trend etwas gestoppt und versuchte Gegensteuer zu geben. Aber nur weil die SVP gedroht hatte, gegen die Weiterentwicklung der Armee das Referendum zu ergreifen, stehen endlich wieder fünf Milliarden Franken pro Jahr für die Armee zur Verfügung. Und der Truppenbestand wurde nicht auf 80 000 Mann gesenkt. Ein Anfang!

SVP-Verteidigungsminister Guy Parmelin scheint seiner Aufgabe nicht gewachsen zu sein. Er richtet ein Durcheinander an, etwa bei Bodluv.

Ich weiss es nicht. Ich habe die Grundlagen nicht, um diesen Entscheid zu beurteilen. Guy Parmelin ist auf jeden Fall entscheidungsfreudig, was durchaus auch positiv ist. Und in die GPK des Parlamentes habe ich – gemäss meiner Erfahrung als Bundesrat – kein grosses Vertrauen.

Reichen die Bemühungen der Schweiz in Sachen Sicherheit angesichts eines möglichen Rückzugs der USA aus dem europäischen Sicherheitsdispositiv denn aus?

Nein. Ob mit oder ohne Rückzug der USA: Es reicht nicht.

Die SVP-Verantwortung im Dossier Armee hat beispielsweise dazu geführt, dass die Schweizer Luftwaffe technologisch abgehängt wird.

Sie können die Ablehnung des Gripen-Fliegers nicht der SVP anlasten. Die SVP stand stets zu diesem Projekt! Die Neubeschaffung wird aber durch Bundesrat Guy Parmelin weitergetrieben.

Zurück zu Trump: Die Schweiz profitiert stark von offenen Märkten, weltweit. Eine neue Ära des Protektionismus würde unsere Exportwirtschaft nachhaltig schwächen. Solches können Sie sich nicht herbeiwünschen.

Ich bin ein grundsätzlicher Befürworter des Freihandels, die Gefahren müssen indessen auch bedacht werden. Jedes Land hat für sich zu analysieren, ob und wo ihm der freie Handel nützt. Beispielsweise hätten wir ein Freihandelsabkommen mit den USA abschliessen können. Aber als die Amerikaner meinten, wir müssten unser Urheberrecht aufgeben, war für uns die Sache nicht mehr möglich. Das wäre das Ende innovativer Industrie, zum Beispiel der Pharmaindustrie, in der Schweiz gewesen.

Zurück zur Frage: Was heisst es für die Schweiz, wenn die Welt protektionistisch wird?

Trump übertreibt masslos, wenn er sagt, Amerika habe in den letzten siebzig Jahren uneigennützig alle anderen Länder reich gemacht und sich selber arm. Ich habe es stets anders erlebt. US-Interessen standen für sie im Vordergrund. Wenn Trump glaubt, er könne die an China verlorenen Massenprodukte wieder in die USA zurückholen, so denkt er als Immobilienmann und nicht als Industrieller. Abgesehen davon, dass er die Zölle gemäss WTO-Regeln gar nicht derart erhöhen darf, wie er ankündigt, müssten die USA diese Güter viel zu teuer produzieren, oder die Löhne in den USA müssten drastisch sinken. Eine solche Wirtschaftspolitik führt Amerika in den Ruin.

Eine solche Wirtschaftspolitik führt Amerika in den Ruin. Die USA könnten von der Schweiz lernen.

Was wäre die Alternative?

In aller Bescheidenheit: Hier könnten die mächtigen USA von der kleinen Schweiz etwas lernen: Auch aus unserem Land sind, schmerzhaft genug, billige Massenprodukte in Billiglohnländer, vor allem Asien, abgewandert. Ich habe dies im eigenen Unternehmen zur Genüge erfahren. Die Lösung ist einfach, aber herausfordernd: nicht nachweinen, sondern bessere und innovative Produkte herstellen, die die Billiglohnländer nicht produzieren können. Aber dazu müsste Trump vielleicht das amerikanische Bildungswesen unter die Lupe nehmen. Seine Steuersenkungspolitik wird die Wirtschaft stärken, aber sie genügt nicht.

Zur Abschottung hinzu kommt Trumps Plan, in sozialistischer Manier ein staatliches Infrastrukturprojekt ans nächste zu reihen. Solche Politik erinnert an andere Zeiten.

Da bin ich anderer Meinung. Die Bereitstellung von Infrastrukturen gehört zum staatlichen Auftrag. In den USA gibt es offenbar einen grossen Nachholbedarf, denken Sie nur an die Eisenbahnen.

Die EU ist in der Krise. Sie finden Gefallen am Brexit, an Politikern wie Le Pen, Wilders, Orban und allgemein an jenen Tendenzen, die sich ein schwächeres Europa wünschen. Was unterscheidet die SVP von diesen Strömungen?

Nicht ich habe an ihnen Gefallen, sondern Sie unterschieben mir dies. Die SVP ist eine schweizerische Partei. Ausländische Parteien haben andere Aufträge und Interessen. Für Ausländer ist der Sonderfall Schweiz auch kaum verständlich. Das ist aber auch nicht nötig.

Und was ist nun der Unterschied zwischen der SVP und den populistischen Parteien in Europa?

Die SVP ist für die Wahrung der schweizerischen Werte: Unabhängigkeit, direkte Demokratie, Föderalismus, dauernde Neutralität, liberale Marktwirtschaft. Dafür setzt sich keine ausländische Partei – ob Populisten oder nicht – ein. Den neuen euroskeptischen Parteien gefällt, dass die SVP als Schweizer Partei auch unser Land von Brüssel fernhalten will, und auch sie wollen die Personenfreizügigkeit nicht.

Gibt es in Europa oder in Grossbritannien denn keine Partei, die Ihnen nahesteht?

Natürlich stehen uns bürgerliche Parteien näher als linke. Aber wir liieren uns nicht. Die SVP macht Politik für die Schweiz, da hilft uns niemand.

Welche Parallelen sehen Sie zwischen Grossbritannien und der Schweiz?

Grossbritannien ist Mitglied der EU und des Binnenmarktes. Die Schweiz ist dank dem Volksentscheid von 1992 nirgends drin. Die SVP kämpft seit dreissig Jahren, dass die Schweiz nicht beitritt. Die Schweiz geht ihren eigenen Weg. Wenn der Brexit zustande kommt, ist England wie die Schweiz unabhängig von der EU. Ich meine daher, der Bundesrat müsste jetzt mit Premierministerin May das Terrain für die Zukunft ebnen, dass der freie Handel zwischen beiden Ländern wie zur EU möglich wird.

Tatsache ist, dass die euroskeptischen Parteien stärker werden. Was gewinnt die Schweiz, wenn Europa zerbricht?

Hoffentlich gibt es nicht einen Eklat. Die beste und zurzeit die wahrscheinlichste Variante ist, dass die EU langsam wieder aufbricht und die Nationalstaaten mehr Bewegungsraum erhalten.

Die zentrale Frage ist, wie weit dieses Aufbrechen gehen soll. Ein zerbröseltes Europa ist nicht gut für die Schweiz.

Das kommt darauf an, wie gross die «Brösmeli» sind. Meines Erachtens wäre ein Europa richtig, wie es de Gaulle propagiert hatte: ein Europa der Vaterländer. In einem solchen wäre die Schweiz ja schon dabei. In einem Europa-Verbund, wo Selbstbestimmung, Handlungsfreiheit und die Souveränität der Staaten nicht tangiert werden.





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CHAIM WEIZMANN und Huter-Schüler AMANDUS KUPFER

Eine Beratung des Staatsgründers und ersten Staatspräsidenten von Israel beim Huter-Schüler und physiognomischen Schriftsteller Amandus Kupfer.

Damaliger Jüdischer Zionisten-Führer Chaim Weizmann besuchte in den 20er Jahren vergangenen 20. Jahrhunderts von einem jüdischen Zionisten-Kongress in Zürich kommend den bedeutsamsten Huter-Schüler Amandus Kupfer in seinem Domizil Schwaig bei Nürnberg.

Es ging damals ausdrücklich um die Frage Gründung eines neuen jüdischen Staates Israel.
Unser Huter-Schüler beschied dieses Ansinnen Chaim Weizmann positiv! Nach tatsächlicher Gründung des Staates Israel wurde Chaim Weizmann dessen erster Präsident.


KONKLUSION

Somit sind wir Huter-Freunde die wahren Freunde von Israel und seinen Menschen!





















Quellen: Denkschrift Käthe Kupfer 1962; 
Der gute Menschenkenner Nr. 1 und Nr. 2, 1932.
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JAHR 1932

Es ist belegbare Wissenschafts-Historische Tatsache, daß Huter-Freunde publizistisch schon im Jahr 1932 damalige deutsche Bevölkerung und somit die Weltöffentlichkeit vor Adolf Hitler gewarnt hatten! Diplomatisch im Ausdruck und dennoch klar in der Aussage! 

DAS BUCH VON 1941
in Gefahr und Not vor der GESTAPO unter Lebensgefahr von Huter-Schüler Amandus Kupfer -sozusagen im Untergrund geschrieben:

DAS FASCHISTISCHE NAZI-VERBRECHERSYSTEM ist anhand seiner FÜHRENDEN OBERSTEN MACHTHABER direkt charakterlich dokumentiert. 

Digital-Wieder-veröffentlicht von Carl-Huter-Zentral-Archiv durch Mensch wolfgangvonbraunschweig auf Hauptseite Carl-Huter-Zentral-Archiv www.chza.de:

Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 13                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 12                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 11                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 10                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 9                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 8                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 7                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 6                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 5                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 4                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 3                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 2                                
Amandus Kupfer: Das Buch von 1941 - Part 1                                

In der Erstausgabe "Der gute Menschenkenner" August 1932 wurde die natürliche Rangordnung auf der Grundlage der Original-Menschenkenntnis von unserem Privatgelehrten Carl Huter aus Norddeutschland den Leserinnen und Lesern vorgestellt.

In Zeitung Nr. 2 September 1932 wurde ADOLF HITLER an Hand seines Bildes, siehe Bild eben nach dieser einzigartigen Menschenkenntnis, insbesondere KRAFTRICHTUNGSORDNUNG, dezidiert dargelegt.



ERGEBNIS 1932: 

NAZI-ADOLF IST ALS OBERSTER POLITISCHER LEITER VON DEUTSCHLAND CHARAKTERLICH NICHT GEEIGNET!!! 

Publiziert im Jahr 1932 bevor Januar 1933 wohlgemerkt!

In der Denkschrift 1962 von der Frau von Amandus Kupfer, Käthe Kupfer, AmKupfer verstarb 1952, beschreibt diese, daß ein psychologischer Kunstgriff getätigt wurde bei der publizierten Beschreibung von ADOLF HITLER in Nr. 2 von 101 Zeitungen. Die direkten Beschreibungen über Cromwell bezogen sich in Wahrheit auf Adolf Hitler, deshalb oben die entsprechende Zusammenführung Text und Bild von ADOLF HITLER zur Verdeutlichung. Im damaligen Wahlkampf der Nazipartei 1932 / 1933 empfahl sich ja ADOLF HITLER seinen Wählern im damaligen Deutschen Reich / DEUTSCHLAND bräuche eine Cromwell Natur, um niederliegendes Deutschland wieder nach vorne zu bringen.




JAHR 1933


Herausgeber und Publizisten, die 1932 / 1933 ADOLF HITLER undiplomatisch und direkt publizistisch angriffen, beispielsweise ein Herausgeber Gerlich in München, "Hat Hitler Mongolenblut", wurden noch im Jahr 1933 der Machtübergabe an ADOLF HITLER im damaligen NAZI-DEUTSCHLAND ermordet!


 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.7
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung
 
Naturheilbewegung
 
Ein Mann, ein Wort.
 
Die falschen und die wahren Freunde und die eigenen Fehler und Feinde in der Naturheilbewegung, welche der wahren Heilwissenschaft der Zukunft 
 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.6
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung
 
Wer ist ein Kurpfuscher und wer ein wahrer Arzt?
 
Kurpfuscher ist der, welcher eine Tätigkeit bei Kranken ausübt, über die er sich keine Rechenschaft ablegen kann, bei vorherrschend 
 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.5
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung
 
Das Ende der Kurierfreiheit.
(Mit Genehmigung des Herrn Reinhold Gerling aus der Zeitschrift „Der Naturarzt“ v. März 1898. Verlag Wilh. Möller, Berlin)
 
Es wirft doch ein scharfes
 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.4
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung
 
Hutersche Wissenschaft
 
Die Verbreitung meiner Wissenschaft durch mündlichen und brieflichen Unterricht, Vorträge und sonstige Schriften.
 
Angesichts dieser Tatsachen und einzig in
 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.3
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung
 
Über das vermeintliche Können hinaus.
Im Nachstehenden will ich einige Beispiele aus meiner diagnostischen und heilkundigen Praxis anführen, welche bestätigen, dass sowohl die 

 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.2
Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
 
Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part IV.1
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part III.4
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part III.3
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part III.2
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part III.1
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part II.13
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Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part II.9
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Aktivitäten von Huter-Freunden seit 1993 bis heute


Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 3
Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 2

Biographie Siegfried Kupfer (1917-1983) - Part 1
Biographie Hermann Bürkler (1901-1965)

Biographie Amandus Kupfer - Part 3
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 Medical-Manager Wolfgang Timm
Biographie Amandus Kupfer - Part 2
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 Medical-Manager Wolfgang Timm

Biographie Amandus Kupfer - Part 1
Biografie zum 50. Todestag von Amandus Kupfer. 20. März 2002.
© 2002-2017 W. Timm

Juni 1941 Letzte Ausgabe von „DgM“ 101 by Amandus Kupfer. Nürnberg.

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Juni 1991 Akademische Publikation zur Selbstverantwortung by Wolfgang Timm. Heidelberg.

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Genau 50 Jahre später, Akademische Publikation, Juni 1991, Fachschrift HÖRGESCHÄDIGTEN PÄDAGOGIK, Heidelberg:


SELBSTVERANTWORTUNG

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Es folgte 1941 auf persönliche Anordnung vom damaligen Reichslügenminister Goebbels die TOTALE VERNICHTUNG ALLER HUTER-WERKE im damaligen Nazi-Deutschland. 




Rettung jedoch über die Schweiz
D Crash Titel
Seit 1937 hetzte Goebbels Propagandablatt "DerAngriff" gegen Amandus Kupfer, 
da die NAZI-MACHTHABER sich vor der natürlichen Lebensoffenbarungslehre vom Nichtakademiker Carl Hurer und seine von Huter-Schüler Amandus Kupfer dezidiert inhaltlich dargelegten und belegten Wahrheiten zunehmend fürchteten! 
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Herausgeber von Der gute Menschenkenner, Amandus Kupfer, 1879-1952, entkam zum Ende des Krieges einem Verhaftungsbefehl mit KZ-Einlieferung, aufgrund von Glück und den damaligen Wirren Frühjahr / Sommer 1945. 
Neuherausgeber Diplom Psychologe Wolfgang Timm, Kreator von Gesamtschau-Digital: Carl Huter’s Original-Menschenkenntnis & Ethische Schönheitslehre.
Es erschienen insgesamt 101 großformatige Zeitungen, 1932 bis 1941.
Abschluss von DgM-Digital aller 101 großformatigen Zeitungsausgaben am 5. Februar 2010. 
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Erster Akademischer Vergleich. 1977
Der gute Menschenkenner Nr. 1-6/1979 25. neuer Jahrgang
Beratung von Huter-Freund Manfred Müller mittelbar mit Herrn Dr. jur. Renner via Johannes Kupfer, München, um ohne Copyrightbeanstandung seine Publikation Das Gesicht als Spiegel der Gesundheit, im Verlag ehrenwirthmed. rechtskonform vertreiben zu können. Hier seine Danksagung an Wolfgang Timm / Carl-Huter-Zentral-Archiv, 2003.












Wolfgang Thomas (Timm) wolfgangvonbraunschweig /Carl-Huter-Zentral-Archiv!


Syrian boy sleeping between his parents / Syrischer Junge schlafend zwischen seinen Eltern!

Vater & Sohn nach 20 Jahren Trennung vereint, 2003.


Quelle DgM Nr. 51. An den großen, charaktervollen, idealen Frauennaturen sind die großen Männer und Völker emporgewachsen, an den charakterlosen, lieblosen, sittenlosen zugrunde gegangen.


DANKE FÜR DIE TREUE MEINER LESERINNEN UND LESER!
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Impressum Carl-Huter-Zentral-Archiv [Stand 2008]
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Geprägte Kindheit auf Sylt 60er Jahre in einem Reetdach-Haus von 1761 - davor  Sohn Jorge aus Madrid, Sommer 2004.

Der Sämling

von bmh

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Er will ans Licht
lässt nichts unversucht.

Mit unserer Pflege
reift er zur Frucht

im Neuen Jahr

2017

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